Extreme Hitzeperioden stellen eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr dar. Besonders betroffen sind ältere Menschen, chronisch Erkrankte, Schwangere, Kinder und Pflegebedürftige. Auch gesunde Personen können bei anhaltender Hitze gesundheitliche Probleme entwickeln. Hitze kann im schlimmsten Fall tödlich sein.
Warum Hitze für den Körper gefährlich ist
Hohe Temperaturen belasten den Organismus erheblich.
Mögliche Folgen sind:
- Dehydrierung (Flüssigkeitsmangel)
- Kreislaufprobleme
- Hitzeschöpfung oder Hitzschlag
- Verschlechterung bestehender Herz-, Lungen- oder Stoffwechselerkrankungen
- erhöhte Mortalität bei Risikogruppen
Tipps: Gut durch die Hitzewelle
Ausreichend trinken
- 1,5–2 Liter täglich, bei Bedarf mehr
- Wasser und ungesüßte Getränke bevorzugen
Hitze vermeiden
- Mittagssonne meiden
- Leichte, helle Kleidung tragen
- Räume tagsüber abdunkeln
- Frühmorgens oder spätabends lüften
Körperliche Belastung reduzieren
- Sport und schwere körperliche Arbeit verlegen
- Warnsignale wie Schwindel ernst nehmen
Auf gefährdete Personen achten
- Nachbarschaftliche Unterstützung anbieten
- Regelmäßig Kontakt zu älteren Menschen halten
Faktenblatt: Hitzeschutz
Unser kompaktes Faktenblatt enthält:
- Risikogruppen im Überblick
- Warnzeichen eines Hitzschlags
- Erste-Hilfe-Maßnahmen
- Präventionsstrategien
Faktenblatt: Kühllagerung von Medikamenten
Viele Arzneimittel reagieren empfindlich auf Temperaturen über 25 °C.
Wichtige Hinweise:
- Kühlpflichtige Medikamente bei 2–8 °C lagern
- Keine Aufbewahrung im Auto
- Transport in isolierenden Kühltaschen
- Bei Unsicherheiten Apotheke kontaktieren
Offizielle Informationsquellen
Weiterführende Informationen finden Sie bei:
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
- Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
- ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
Hitze-Quiz: Testen Sie Ihr Wissen
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